Private Krankenversicherung Kiel

Private Krankenversicherungen Kiel

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bietet zwar eine gute medizinische Grundversorgung, aber natürlich ist im Krankheitsfall die Versorgung unter bestmöglichen Bedingungen erstrebenswert. Hier bieten private Krankenversicherungen (PKV) entsprechende Leistungen. Privat krankenversichern kann sich zunächst jeder, der nicht versicherungspflichtig in der GKV ist. Auch Freiberufler und Selbstständige können sich jederzeit privat krankenversichern – unabhängig vom Einkommen. Arbeitnehmer mit einem Jahreseinkommen oberhalb des Grenzbetrages der Krankenversicherungspflicht (2017: 57 600 EUR) haben ebenfalls die Möglichkeit, in die private Krankenversicherung zu wechseln.

Auch für Beamte ist eine private Krankenversicherung lohnenswert. Für diesen Personenkreis ist die PKV häufig deutlich preiswerter als die gesetzliche Versicherung. Dies erklärt sich damit, dass ein Großteil der Krankheitskosten von der arbeitgebenden Behörde übernommen wird.

Versicherte in der privaten Krankenversicherung können sich meist den Leistungsumfang nach ihren eigenen Bedürfnissen selbst zusammenstellen. Ein Hauptargument für einen Wechsel in die PKV ist die freie Wahl unter allen ambulant tätigen Ärzten. Des Weiteren werden die Kosten von Heilpraktiker-Behandlungen übernommen. Im Krankenhaus können Mitglieder von privaten Krankenversicherungen die Behandlung durch einen Chefarzt sowie die Unterbringung in Ein- oder Zweibettzimmer in Anspruch nehmen. Auch beim Zahnersatz gibt es in der Regel höhere Kostenübernahmen als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hinzu kommt, dass die Versicherungsleistungen einem lebenslangen Bestandsschutz unterliegen. Im Gegensatz dazu wurden bei den gesetzlichen Krankenversicherungen die Leistungen in den vergangenen Jahren immer wieder gekürzt.

Die Aufnahme in die private Krankenversicherung ist abhängig von den Ergebnissen einer Gesundheitsprüfung. Darüber hinaus muss der PKV-Antragsteller einen Fragebogen ausfüllen, der Auskunft über die allgemeinen Lebensumstände gibt. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die Höhe der Monatsbeiträge vom Einkommen des Versicherten abhängt, sind bei der PKV der Gesundheitszustand und das Alter bei Vertragsbeginn ausschlaggebend über die Höhe des Preises. Bis Ende 2012 spielte auch das Geschlecht bei der Höhe der monatlichen Zahlungen eine Rolle. Seit 2013 gelten geschlechtsunabhängige Unisex-Tarife. Freilich spielen bei der Preisgestaltung auch die vereinbarten Leistungen im Krankheitsfall eine entscheidende Rolle. Es gibt jedoch sehr große Unterschiede nicht nur zwischen den Versicherungsträgern, sondern auch zwischen den Tarifen innerhalb eines Versicherungsunternehmens. Daher gestaltet sich ein Preis-Leistungsvergleich recht schwierig. Deshalb empfiehlt es sich, bei bestehendem Krankenversicherungsschutz und ohne Zeitdruck Angebote einzuholen und in Ruhe zu vergleichen.